Die Hausfinanzierung richtig planen

Die Hausfinanzierung kann sich seit Jahren einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Aber auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein macht, als könne man mit dem richtigen Berater keinen Fehler machen, ist dies nicht der Fall und so raten die Experten vor allem zu Weitsicht. Vor dem Abschluss einer Hausfinanzierung begehen die angehenden Immobilienbesitzer meist die ersten Fehler. Zum einen handelt es sich hierbei um die Dauer der Realisierung und zum anderen sind die Kosten der Hausfinanzierung zu hoch und nicht richtig eingeschätzt. Wer sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen möchte, sollte aus diesem Grund bereits rechtzeitig mit den zahlreichen verschiedenen Überlegungen beginnen. Unter anderem handelt es sich hierbei um den richtigen Bausparvertrag, der künftig als Zugpferd der Hausfinanzierung genutzt werden soll. Deutschlandweit gibt es 31 Millionen Bausparverträge, die sich hinsichtlich der einzelnen Modalitäten entscheidend voneinander unterscheiden.

Der häufigste Fehler bei dem Bausparvertrag in Hinblick auf die eigene Hausfinanzierung ist die Dauer und die Höhe der Sparsumme. Bei einem klassischen Bausparvertrag mit einer Ansparsumme von 100.000 Euro muss man in der Regel über zehn Jahre hinweg die einzelne Zahlungen leisten. Erst dann kann man für die Hausfinanzierung über die entsprechende Summe verfügen. Um dies zu vermeiden, sollte man die Summe niedriger ansetzen. Immerhin ermöglicht man sich durch den Bausparvertrag eine kostengünstige Hausfinanzierung in Form eines Darlehens. Empfehlenswert ist in Verbindung mit dem Bausparvertrag somit eine niedrige Summe, die sich wiederum optimal auf die einzelnen Verhältnisse der Haushaltskasse abstimmt. Zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Erhöhung meist ohne Probleme möglich. Zudem sinkt durch die niedrige Summe die Gebühr, die durch den Abschluss eines Bausparvertrages fällig wird. Ebenso einer der häufigsten Fehler in Verbindung mit dem Bausparvertrag ist die Mindestansparsumme. So kann vor dem Erreichen dieser nicht über den Betrag verfügt werden.

Zudem ist auch die Inanspruchnahme einer Hausfinanzierung in Form eines Darlehens nicht eher möglich. In der Regel muss für die Vergabe einer Hausfinanzierung bereits ein Anteil von 50 Prozent der vereinbarten Summe erreicht wurden sein, nur dann ist auch die Vergabe eines Darlehens möglich. Empfehlenswert sind in Hinblick auf die Hausfinanzierung Verträge, bei denen bereits 40 Prozent zur Inanspruchnahme eines Darlehens ausreichend sind. Dies ermöglicht für die Häuslebauer eine entsprechende Flexibilität.